1. Tag
Bilder
Samstag, 23. Mai, 20 Uhr, Krasnodar-Reise – Abschied aus Deutschland: Die Freude der 4o Reisenden war so groß, dass die Tränen ausblieben. Die einzelnen Gruppen (Fachkräfte vom Stadtjugendausschuss, Stadträte, die Band „Holy Crap“, der Zirkus Maccaroni, die Hip-Hop-Gruppe „Dance recipe“ und die Mediengruppe von MOK) stiegen in den großen Reisebus. Vorfreude verbreitete sich in allen Busreihen. Wir hatten eine lange Nacht vor uns: Fahrt zum Frankfurter Flughafen, Flug nach Moskau. Frühmorgens in Moskau-Scheremetewo angekommen, war es kühl, bedeckt und wenig gemütlich. Warten, warten, warten… dann flogen wir weiter nach Krasnodar. Fliegen, fliegen, fliegen… Stewardesse kam vorbei … essen, essen, essen… Schlafen – ein Luxus, der nur Wenigen vergönnt war. So kam unsere bunt gemischte Gruppe total übermüdet in Krasnodar an. Dort konnten wir uns über einen total herzlichen Empfang freuen. Die russischen Freunde, die einige der Reisegruppe schon im letzten Jahr kennengelernt haben, waren voll und ganz für uns da.
Nach der Ankunft im Hotel gab es ein reichhaltiges, mehrgängiges Menue mit „Vinigret“ (Rote Beete Salat), „Borsch“ (Kohlsuppe) und Kartoffelpüree mit Hühnchenklößchen und natürlich „Kompott“ (Fruchtsaft). Nach dem ausgiebigen Essen war erst mal eine Mittagspause nötig, um die letzten Kraftreserven zu aktivieren. Denn schon nachmittags stand eine Stadtexkursion an: gehen, schauen, fotografieren, gehen, schauen, fotografieren. Die Eindrücke waren durch die fachkundige Führung und Erläuterungen sehr interessant und machten uns gegen Abend dann auch sehr hungrig. Ein Restaurant an der „Krasnaja uliza“ (Rote Allee) verwöhnte uns mit vielen schmackhaften Köstlichkeiten zum Abendessen. Danach ging es für die Glücklichen zurück ins Hotel. Für die Mediengruppe war der Rechner angesagt (zwangsweise), um alle Interessenten aus Deutschland mit den Impressionen zu erfreuen.
Die ganze Zeit über sind etwa 15 Betreuer aus Krasnodar bei uns, die sich bestens um uns kümmern und viel Fröhlichkeit verbreiten. Neue freundschaftliche Bande wurden geknüpft, alte Verbindungen vertieft.
2. Tag
Empfänge und Empfänge
Wer schreibt hier eigentlich? Das sind Helena, Polina, Roman und Sergej, die alle in Russland geboren wurden. Sergej war bereits 2008 in Krasnodar. Weitere Beiträge stammen von Nina, Jessika und Michael, ebenfalls von der MOK-Mediengruppe im Stadtschuss. Nina und Michael waren ebenfalls 2008 schon in Krasnodar dabei.
Unsere Eindrücke vom 2. Tag beginnen mit dem typischen russischen Frühstück: süßer Buchweizenbrei, Spaghetti mit Würstchen und Ketchup, Joghurt, Brot und Käse. Also eher reichhaltig. Danach fuhr die gesamte zum Jugendkomitee/Jugendamt, wo verschiedene Abteilungen der Jugendarbeit befinden. Unsere russischen Partnerorganisatoren bereiteten uns einen freundschaftlichen Empfang.
Sie zeigten uns die Räumlichkeiten und erklärten verschiedene Projekte. Es gab eine längere Videopräsentation, wo alle Aktivitäten der Jugendarbeit von Krasnodar vorgestellt wurden, wie etwa der Skatepark, die Graffitikunst oder Breakdance. Besonders beeindruckend: die vorherrschende für Russland typische patriotische Erziehung, inklusive Ausbildung an der Waffe!.
Nach der Stärkung bei Kaffee, Tee und Kuchen ging es anschließend für die Spitzenvertreter aus Karlsruhe und Krasnodar sowie für die Mediengruppe in eine Pressekonferenz. Insbesondere betonten die Teilnehmer die partnerschaftliche Beziehung zwischen Karlsruhe und Krasnodar, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Das Jahr 2009 ist auch deshalb besonders, weil Russland es zum Jahr der Jugend erklärt hat.
Beide Seiten bestätigten, dass ihnen diese Begegnungen sehr wichtig seien, da der Jugend als Zukunft beider Länder eine wichtige Rolle zukomme, und die Zukunft gemeinsam weiter gestaltet werden solle. Herausgestellt wurde, dass die Städtefreundschaft bereits Denkblockaden und Vorurteile abgebaut hat.
Besondere Aufmerksamkeit galt bei der Pressekonferenz der so genannten „Elbrus-Gruppe“. Deren Mitglieder vom Deutschen Alpenverein wollen in den nächsten Tagen gemeinsam mit russischen Bergsteigern den Elbrus (höchster Berg Europas im Kaukasus) besteigen, später im Jahr auch noch gemeinsam den Mont Blanc (höchster Berg Westeuropas). Die Gletscher- und Felstour soll das gemeinsame Vorwärtsstreben und die gemeinsame Stärke symbolisieren, mit denen der gegenwärtige und zukünftige Weg beschritten wird.
Und nach der Pressekonferenz, wohin? Natürlich mal wieder essen! Es ging zum Mittagessen in die Kantine des Rathauses, in dem wir erstmals und in den weiteren Tagen noch häufiger vorzüglich verköstigt wurden.
Anschließend wurden wir von der Stadt Krasnodar im Rathaus zu einem offiziellen Empfang geladen. Teilnehmer von Krasnodarer Seite waren der Stellvertreter des OB und der Vorsitzende des Stadtrats (Duma von Krasnodar). Auch hier wurden die bestehenden Beziehungen gelobt und Hoffnungen über zukunftsweisende Perspektiven ausgetauscht.
Später an diesem Empfangstag trafen wir auf die russischen Partnergruppen der Band-, Zirkus- und Hip-Hop-Gruppe. Beim Eintritt in den Saal begrüßte uns tosender Applaus. Jede Gruppe aus Karlsruhe bekam von ihrer russischen Partnergruppe als Symbol der Freundschaft ein bedrucktes T-Shirt und eine Kappe geschenkt. Es wurden einzelne Videos gezeigt, um so die jeweiligen Gruppen, deren Mitglieder und deren Arbeit vorzustellen.
Ein gemeinsames Spiel, das Verbundenheit und Gemeinschaft symbolisierte, rundete diese kulturelle Begegnung ab: In einem Kreis reichte jeder ein bedrucktes Band „Wir sind zusammen“ – „mi vmesti“ in den Nationalfarben von Russland und Deutschland weiter – gemeinsam gehalten, bis jeder einen Teil dieses Freundschaftsbands in Händen hielt. Mit diesem symbolischen Armschmuck gingen wir zum Abendessen und trafen uns danach zum letzten gemeinsamen Programmpunkt: dem Besuch eines modernen, riesigen Einkaufszentrums, mit Computerspielen für Jugendliche, Kinderparadies und Eislauffläche!
3.Tag
Kennen lernen
Das Ziel dieses Tages war die praktische Bekanntmachung der aus Karlsruhe gekommenen Gruppen mit ihren Kollegen, sowohl arbeitsmäßig, als auch in der Sphäre der Interessen in der Freizeit und die Anbahnung der persönlichen Kontakte in Jugendgruppen.
Aber vor allem erwartete uns ein Empfang in einem zwischenschulischen ästhetischen Zentrum (Zentrum für die zusätzliche Bildung für Kinder und Jugend. Unter Leitung von 145 hochqualifizierten Lehrer beschäftigen sich in diesem Zentrum1500 Kinder und Schüler im Alter von 3 bis 18 Jahre in verschiedenen Richtungen: Musik, Choreographie, Kunst, Theater und Fremdsprachen.
Dieses Zentrum der Stadt Krasnodar ist ein schönes märchenhaftes Haus mit Spiegelsaale, gemütlichen Klassenzimmern, das junge Menschen erzieht, die anfangen solche Sachen zu schätzen, wie: Gutartigkeit, Liebe, Geistigkeit, Kultur und Kunst- die Grundlagen jeder Nation und der ganzen Welt.
Die Leiterin des Zentrums Margarita Ambarzumjan traf uns am Eingang der Schule und führte uns persönlich durch alle Klassenzimmer durch, in jedem von denen wir natürlich von ihren Schützlingen erwartet wurden, die bereit waren uns ihr Können zu zeigen. Der Rundgang endete mit einem eine Stunde langen Konzert der zahlreichen kreativen Kollektiven des Zentrums (extra für uns und Eltern der Artisten). Der Auftritt der künstlerischen Kollektive beeindruckte uns mit seiner Professionalität und ließ niemanden gleichgültig. Klaus Pistorius bezeichnete das Konzert in seiner Gegenrede als wunderschön und sagte: „Um so eine Vorstellung in Deutschland zu schauen, muss man mindestens 100€ zahlen“, damit meinte er die höchste Professionalität der Artisten.
Nach einem angenehmen Mittagsessen im selben Zentrum fuhren alle Gruppen an verschiedene Orte auseinander, um sich mit ihren Kollegen in Interessen zu treffen und die Arbeit in kleineren Gruppen fortzusetzen. Die Zirkusgruppe „Maccaroni“ traf sich mit ihren Kollegen aus Krasnodar- der Gruppe „Mix“, die Hip- Hop Gruppe mit der Ballettgruppe „Aktion“, die Rock Gruppe probte auf der Bühne des Rockklubs „Karaganda“. Unsere Korrespondentengruppe fuhr an alle Orte, um Informationen zu sammeln.
Die Fachleute und Politiker versammelten sich im Gebäude des gemütlichen internationalen Zentrums der Stadt Krasnodar, wo sie von ihren Kollegen aus Krasnodar erwartet wurden.
Das Inhaltsvolle Programm endete mit einer gemeinsamen Schifffahrt auf dem Fluss Kuban, wo zu unserer Delegation (40 Leute) mindestens genauso eine Gruppe unserer neuen und alten Freunde dazukam.
Spät am Abend begleiteten sie uns alle zu Fuß ins Hotel.
Obwohl es spät war und alle ziemlich müde waren, wollte man sich nicht trennen…
4. Tag
„Orljonok“
7.00. Wir sitzen im Bus, der von Orljonok geschickt wurde, um uns abzuholen, kauen ein komisches Frühstück, das wir einen Tag zuvor im Supermarkt kauften. Die Fahrt zum Zentralen Kinderzentrum Russlands „Orljonok“sollte zwei Stunden in Anspruch nähmen.
Alle sind in bester Laune anlässlich der Begegnung mit Kaukasischem Gebirge, Schwarzem Meer und selbstverständlich mit Bewohner von „Orljonok“. Und es sind nicht wenige 3.000 pro Belegung. Das Gelände des Zentrums ist vergleichbar mit der Fläche einiger Staaten 220 Hektar.
Auf dem Weg wurde bekannt und machte es allen schwer die Nachricht, dass Patrick aus gesundheitlichen Gründen (Halsprobleme hatte er schon gestern) am Ausflug nicht teilnehmen kann und mit der Leiterin der Rock Gruppe Katrin im Hotel bleiben musste.
Aber es ging weiter und am Vorgebirge des Kaukasus an der Eisenbahnhaltestelle Gorjatschij Kljutsch machten wir Pause. Nach dem Toilettenbesuch entstand unter den Mitgliedern der Delegation eine Diskussion über die Verbreitung der Toilettenkultur nach Osten.
Das größte Teil der Delegation war deutlich traurig, dass diese Kultur an der Eisenbahnhaltestelle Gorjatschij Kljutsch vorbeiging.
Auf dem Weg über niedrigeres Gebirge wurde bekannt, dass bei der medizinischen Untersuchung von Patrick bei ihm keine „in der Welt herrschende Schweinegrippe“ festgestellt wurde- eine ganz normale Erkältung. Als Vorbeugungsmaßnahme entschied die Stadtleitung unsere Gruppe nach Krasnodar zurückzuschicken, aber dann beschränkte sich alles auf eine medizinische Untersuchung im Orljonok. Wir waren selbstverständlich nicht dagegen. Nachdem die entsprechenden Untersuchungen durchgeführt wurden (wie es bei jedem ist, der nach Orljonok kommt), konnte sich jeder von uns noch mal überzeugen, dass er absolut gesund ist.
Jetzt waren wir fertig und konnten zur Ausführung des Tagesprogramms kommen, das außer Auftritte unserer Gruppen zahlreiche Besichtigunge beinhaltete.
Als wir uns erinnerten, dass alle, bei denen wir zu Gast waren, sich bemühten uns sehr viel zu zeigen, beteten wir Tatjana (unsere Begleiterin in Orljonok), unser Programm maximal zu kürzen und Zeit zu lassen, damit Kinder am Meer entlang spazieren könnten. Sobald unsere Delegation zum Meer kam, löste sich das Problem über die Kürzung des Programms von alleine: keiner wollte weg! Obwohl das Schwimmen verboten war, ging das größere Teil unserer Delegation ins Wasser, womit es Tatjana sehr erschreckte. Tatjana fing geschwind an, ihren Chef anzurufen, damit er das Handeln der Polizei in solchen Fällen stoppt. Wir wissen nicht wen Tatjana erreichte, aber wir fanden raus, dass die Entscheidungen der Polizei nur eine Person abkündigen kann, die mindestens Posten eines Vertreters des Generaldirektors hat.
Jetzt können wir mit Sicherheit sagen, dass unser Besuch des Orljonoks nicht unbemerkt für die Leitung blieb…
Wir sind wieder am Strand…
Die sonne tauch langsam ins Meer...
Niemand hat Lust dass schönes Ort zu verlassen…
Münzen fliegen ins Meer …
Aufwiedersehen!
Im Orljonok hatten unsere kreativen Gruppen ihre ersten Auftritte auf einer Auslandszene und wurde sehr warmherzig von Zuschauern getroffen…
Im Orljonok sahen wir sehr viel Neues und Interessantes…
Im Orljonok haben wir jetzt auch Freunde… und nicht nur bei der Polizei!
Liebe Freunde!
Bitte senden Sie an uns Euere Eindrücke über die Reise nach „Örljonok“.
Wir werden sie auf unsere Seite stellen.
Unsere Adresse:
Rintheimerstr.47
76131 Karlsruhe
mok@
stja.karlsruhe.de
5. Tag
Schaffen.
Patrick ist absolut gesund und glücklich, dass er nicht ins Krankenhaus musste, sondern im unseren Hotel in einem Einzelzimmer (zu Kontaktminderung = Karantine) blieb! Genauso wie früher, will er so schnell wie möglich auf die Bühne, wirkte aber ruhiger und diskreter.
Nach dem Frühstück wird die ganze Delegation, die in fünf Gruppen geteilt. Alle fährt in verschiede Adressen auseinander, um mit ihren Partnern in kleineren Gruppen weiterzuarbeiten. Nur die nicht ausgeschlafene Mediengruppe, die durch so viele Ereignisse mit den berichten nicht nachkommt, bittet um eine Auszeit. Sie bleibt im Hotel. Um alles zu erledigen, bekommt die Gruppe sogar eine Unterstützung aus der Gruppe der Fachleute - den professionellen Journalisten Herr Dr. Eberhard Fischer.
Vor Mittagsessen laufen an verschiedenen Plätzen die Vorbereitungen zur Durchführung des gemeinsamen abschließenden Abends mit Beteiligung aller Gruppen. Die Gruppe der Fachleute hat einen totalen Wechsel der Diskussionsgruppe: heute sind es die Vertreter der Jugendpartei „Junge Garde“, Vertreter der Vereinigung der ausländischer Studenten der Stadt Krasnodar, Vertreter verschiedener ethnischer Gruppen des Gebietes und anderer gesellschaftlichen Organisationen. Es läuft ein Meinungsaustausch.
Nach dem Mittagsessen kamen die Organisatoren unseren Wünschen entgegen und streichte ein Punkt aus der Programm und gaben uns die Möglichkeit einen Bazar und Souvenirläden zu besuchen.
17.00. Besuch des kreativen Kinderklubs „Freundschaftsbund“.
Gespräche mit den Freaks auf einem Skaterplatz, Bekanntmachung mit den Werkstätten des Klubs und seinem Museum. Und am Schluss stellte uns das Jugendtheater „Helios“ auf einer improvisierten Bühne einer alten Sporthalle das Spektakel „Maugly“ vor. Wer von uns las nicht in seiner Kindheit die Geschichte des kleinen Jungen, der in eine Wolfrotte kam? Diese Geschichte ist allen bekannt. Desto erstaunlicher war dieser wunderbare Eindruck von jedem der 28 Artisten im Alter von 4 bis 22 Jahre, die in diesem Spektakel teilnahmen. Unser Applaus hörte sogar dann nicht auf, als alle sich schon mit den Artisten fotografierten. Und die Besprechung des Spektakels lief bis zum Ankommen des Busses, der zum Glück eine Verspätung hatte wegen zahlreicher Staus auf den Straßen in dieser Zeit.
Es regnete. Es war dunkel von blauen Donnerwolken. Wir waren wie immer spät zum Abendbrot, nach dem uns eine Begegnung mit den Stars der Rockmusik im Musikklub „Karaganda“ erwartete.
Nicht alle Stars bei diesem Auftritt waren aus Krasnodar. Ein Teil von ihnen, genauer gesagt vier, waren unsere gute Bekannte: Patrick, Phillip, Jens und Stiv.
Diese Gruppe ist in Karlsruhe als „Holly Grap“ bekannt.
Unsere Jungs hatten einen großen Erfolg im Klub „Karaganda“, wie eigentlich auch andere, die an diesem Abend auftraten. Nach der Vorstellung fuhren wir nach Hause und nahmen dabei die Musikinstrumente unserer Rock Gruppe mit. Patrick, Phillip, Jens und Stiv wurden von ihren Kollegen und Fans in einen anderen Klub mitgenommen.
So endete für uns noch ein Tag des Aufenthaltes in Krasnodar. Obwohl Patrick, Phillip, Jens und Stiv weiter irgendwo in einer Disco waren. Es wurde ihnen erlaubt, denn sie wurden ab heute anerkannte Stars der Rockmusik in Krasnodar.
6. Tag
Zeit Bilanz zu ziehen
Ein bewegtes Aufstehen- heute ist der letzte Tag des Aufenthaltes unserer Delegation in Krasnodar. Heute vormitags finden die letzten Proben zur gemeinsamen Vorstellung statt. Nach den Proben müssen alle Gruppen die Begegnung benoten und eigene Wünsche zur Organisation der Gegenbegegnung in Karlsruhe aussprechen. Auch der Termin der Rückbegegnung ist noch unklar.
Nicht einfacher ist die Aufgabe der Fachkräfte und Politiker. Sie müssen, unter Berücksichtigung der finanziellen Situation, ein wichtiges Dokument erarbeiten, dass eine Durchführung der Rückbegegnung 2010 in Karlsruhe gewährleistet wird. Das so genannte Dokument über die ernsthaften Vorhaben in der Entwicklung der Freundschaft zwischen jungen Menschen der Städte Krasnodar und Karlsruhe.
Unsere Mediengruppe war auf allen Plätzen dabei und wir sahen mit eigenen Augen, wie ernsthaft alle zur Bearbeitung dieses Dokuments stehen, wie aufrichtig alle an die Freundschaft zwischen unseren Städten glauben.
16.00. Es fängt der feierlicher Abend an, der dem Abschluss der Begegnung der Jugenddelegation aus Karlsruhe in Krasnodar gewidmet wurde. Im Saal sind sowohl alle Gruppen aus Karlsruhe, als auch ihre neue Freunde aus Krasnodar und die Gäste, die seit vielen Jahren an der Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Städten teilnehmen, Bürgermeister der Stadt Krasnodar Natalja Machanko.
Swetlana Manonova - die Regisseurin und Moderatorin des feierlichen Abends und ebenso die Autorin des ganzen Programms der 6- tägigen Begegnung, eröffnet den Abschlussabend. Als erstes kommt ein Präsentationsfilm, der in diesen Tagen von der Mediengruppe MOK und ihren Kollegen von der Jugendkomitee der Stadt Krasnodar aufgenommen und geschnitten wurde. Danach kommt eine gemeinsame Vorstellung der Zirkusgruppen von Karlsruhe und Krasnodar, gemeinsame Auftritte der Tanz- und Rockgruppen. Im Saal herrschen Applaus und Aufregung. Es beginnt die Ehrung. Alle Teilnehmer der Begegnung wurden mit Erinnerungsgeschenken belohnt. Von der Karlsruher Delegation sprach Christian Klinger und zeichnet alle Aktivisten der Partnerschaft von Krasnodars Seite mit Geschenken und Diplomen aus.
Ein gemeinsames Fotografieren.
Am Ende wurde in den Saal ein Tisch und Stühle reingetragen und unter Applaus wird von Georgij von der Jugendkomitee Krasnodars und Christian von dem Stadtjugendausschuss e.V. ein neuer Vertrag über die Begegnung der Jugendgruppen im Jahr 2010 in Karlsruhe unterzeichnet. Nach Abschluss des feierlichen Treffens im Haus der Nationalen Kulturen wurde alle auf die „Sonnige Insel“ eingeladen
Nina Müller
Attraktionspark „Sonnige Insel“
Zum Abschluss des Tages, und auch zum feierlichen Abschluss unserer Russlandreise, fuhren wir am sechsten Abend zum Attraktionspark „Sonnige Insel“. Dort speisten wir zunächst königlich. Aber auch die mit Köstlichkeiten überladenen Tische, konnten die meisten von uns nicht daran hindern, nur den gröbsten Hunger zu stillen, da sich für uns draußen die Möglichkeit bot, alle Attraktionen des Parks unentgeltlich zu fahren! Dies machte einen Heidenspaß, obwohl so manch ein Gerät von uns zunächst erst misstrauisch beäugt worden war – Doch wir hatten Glück und es kam zu keinen Unfällen. Leider war die Zeit sehr knapp und kurz darauf wurde der Park geschlossen. Noch zu erwähnen bleibt die erlebnisreiche Riesenradfahrt, bei der man von einer Schnakenwolke in die nächste fuhr. Kreischend und hysterisch um sich schlagend erkannte man manche Mitfahrenden kaum wieder ;-) Die idyllische Lage des Parks am Fluss Kuban hatte eben auch ihre Nachteile. Wir retteten uns vor den Schnaken wieder ins Restaurant, aßen, tranken und quatschten oder tanzten bis Sergej Geburtstag hatte. Nachdem wir ihn hatten Hochleben lassen ging es zurück ins Hotel. Dort wurde weitergefeiert.
7. Tag
Abschied
Es herrscht die gemeinsame Freude, weil die Nesrin aus dem Krankenhaus kam. Am Abend zuvor, nach dem Sonnenuntergang auf der „Sonnigen Insel“ wurde Nesrin von irgendeinem kleinen Insekt gebissen. Innerhalb von einigen Minuten schwoll das Knie von der armen Nesrin. Jungs von dem Komitee erboten sich, um sie ins Krankenhaus zu fahren. Die Dolmetscherin Lena fuhr auch mit. Nach dem Ankommen im Krankenhaus wurde Nesrin in ein Bettenzimmer eingeliefert, es wurden alle Untersuchungen durchgeführt und eine Injektion gemacht.
Die Ärzte empfahlen ihr bis morgen früh zu bleiben. Nesrin wollte nicht bleiben, aber als sie erfuhr, dass Lena mit ihr bleibt, war sie damit einverstanden und verbrachte die Nacht ruhig im Krankenhaus. Ihr Zustand verbesserte sich und sie kam am nächsten Morgen zusammen mit Lena ins Hotel.
9.30. Einstieg in den Bus. Abschied. Irgendwo auch Träne. Trennung. Abgabe des Gepäcks. Abflug. Landung. Abflug. Landung. Bekommen des Gepäcks. Bus. Durlach. Wir sind angekommen.
Und die Gedanken sind noch in Krasnodar, in Erinnerung über unsere Begegnung…
Liebe Freunde!
In Krasnodar und Karlsruhe.
Bitte senden Sie an uns Euere Eindrücke über die Reise nach Krasnodar.
Wir werden sie auf unsere Seite stellen.
Unsere Adresse:
Rintheimerstr.47
76131 Karlsruhe
mok@
stja.karlsruhe.de